Die Rolle der Frau im Leib des Messias

The Role of Women in the Body of Messiah, in German


Obwohl diese Studie den Titel "Die Rolle der Frauen in den Leib des Messias" trägt, geht es eigentlich um viel mehr. Es geht um die generelle Rolle von Männern und Frauen in der Versammlung und zu Hause. Diese sind nämlich untrennbar miteinander verbunden. Ich glaube, Jahweh möchte uns auf eine großartige Weise reich segnen, aber ich mache mir Sorgen, dass unsere kulturelle Mentalität das Verständnis der Heiligen Schrift beeinflusst. So ist unser Rollenverständnis von Mann und Frau in Ehe und Gemeinde durch unsere Kultur stark geprägt. Heute verhalten sich Männer oft wie Frauen und Frauen oft wie Männer. Ich glaube nicht dass wir echte Zufriedenheit finden, wenn wir nicht unsere Bestimmung kennen und erfüllen zu der uns Yahweh erschaffen hat.

Der Hauptzweck dieser Studie ist es zu erkennen, was die heilige Schrift über die Stellung der Frau in der Familie und der Versammlung nach dem Wort Yahweh´s sagt. Sobald die Aufgabe einer Frau verstanden ist wird schnell klar, wie sich ein Mann zu verhalten hat. Mir ist durchaus bewusst, dass es einige Verächter dieser Botschaft geben wird. Aber wenn wir bereit sind uns mit den eindeutigen Lehren der Schrift auseinanderzusetzen und uns nicht durch Ängste, frühere Unterdrückungen oder die moderne "Frauenbewegung beeinflussen lassen glaube ich, dass sich jeder die neu gewonnene Freiheit in dem Messias und Yahweh sehr wünscht.

Am Anfang

Eine der besten Möglichkeiten die eigentliche Rolle der Frauen in der Versammlung zu verstehen, ist eine Auseinandersetzung mit dem, was Jahweh´s Bestimmung von Anfang an für die Frau war. Aus diesem Grund nehmen wir uns etwas Zeit für die Prüfung der ersten beiden Kapitel der Genesis.

Als erstes lasst uns die Rolle des Mannes betrachten:

Genesis 1,26 Und Elohim sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht!

Adam wurde als Ebenbild von Elohim geschaffen. Adam gab es also, bevor die Frau erschaffen wurde. Seine Aufgabe war es über die ganze Schöpfung zu "herrschen". Aber in der ganzen Schöpfung wurde keine „Gehilfin die ihm entsprochen hätte“ gefunden:

Genesis 2,18 Und Elohim der Yahweh sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht! Und Elohim der Yahweh bildete aus Erde alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gäbe. Da gab der Mensch einem jeglichen Vieh und Vogel und allen Tieren des Feldes Namen; aber für den Menschen fand sich keine Gehilfin, die ihm entsprochen hätte..

Beachte, dass Jahweh Adam alles gab was er für seine Herrschaft brauchte. Deshalb konnte er auch allem Namen geben. In der ganzen Heiligen Schrift, hatte diejenigen die Namen vergaben auch die Autorität über die Menschen oder Dinge, die sie benannten. Zum Beispiel veränderte Jahweh Jakobs Namen in Israel und Abrams Namen in Abraham. Jahweh, der Vater, nannte seinen Sohn "Yahushua" genau wie auch Eltern ihren Kindern Namen geben. Yahushua nannte Simon Petrus in Kephas um. Wenn also eine Person einen Namen erhielt, war es von jemandem, der Autorität über sie hatte. Jahwe gab sich selbst seinen Namen, da es keinen über ihm gibt. Leider aber versuchte der Mensch sich selbst zu erhöhen, in dem er Elohim umbenannte (der Herr, Gott, Adonai, etc.).

Zwischen all den Tieren und Vögeln die zu Adam gebracht wurden gab es nichts, dass ihm eine Hilfe gewesen wäre. Deshalb die Lösung:

Genesis 2,21 Da ließ Elohim der Yahweh einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloß deren Stelle mit Fleisch. Und Elohim der Yahweh baute aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, ein Weib und brachte sie zu ihm.

An dieser Stelle möchte ich dass Du Dir einmal vorstellst wie es ist, wenn Du gerade allem was unter Deiner Herrschaft ist einen Namen gabst und sehnsüchtig nach jemandem gesucht hast der Dir eine Hilfe sein könnte, aber niemanden fandest. Das nächste was Du wahrnimmst ist, dass Yahweh Dir eine Frau bringt, die er aus Deinem Fleisch gemacht hat. In diesem Moment hättest Du vielleicht gesagt:“Was für ein wundervolles Geschenk von Jahweh!“ Und das ist die Frau in der Tat bis heute. Deshalb sollte sie auch als ein wundervolles Geschenk Jahweh´s behandelt, geliebt und geehrt werden. Sie zu lieben und zu ehren ist ein Akt der Dankbarkeit Jahweh gegenüber. Lesen wir weiter:

Genesis 2, 23 Da sprach der Mensch: Das ist nun einmal Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll Männin heißen; denn sie ist dem Mann entnommen! Darum wird der Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, daß sie zu einem Fleische werden.

Was hat hier Jahweh Wundervolles getan! Aber sehen wir hier irgendeinen Hinweis, das Jahweh wollte, das die Frau über Adam herrscht? Nein, sie wurde aus Adam gemacht und er gab ihr den Namen Eva (hebr. Isha). Sie wurde nicht gemacht, um für ihn eine Leitfigur zu sein. Stattdessen war es bei der Erschaffung der Frau Jahweh´s Absicht, sie dem Mann als Hilfe und Unterstützung zur Seite zu stellen. Später werden wir sehen, dass dieses auch der Grund ist, warum die Frau keine Autorität über den Mann haben soll. Sondern in der genannten Rolle finden wir sie überall in der Schrift wieder. Sie soll geliebt und geehrt werden. Bei ihrem Mann zu Hause und in der Versammlung. An jeder Stelle in der Schrift an der von Mann und Frau gesprochen wird, muß mit diesem Rollenverständnis betrachtet werden. Genau wie ein Fisch zum Schwimmen im Wasser und ein Vogel zum Fliegen in der Luft erschaffen wurde, so ist die Bestimmung der Frau dem Mann eine Hilfe und Gefährtin zu sein.

Versuche Dich einen Moment in Eva („Chawah“ wie sie Adam in Gen 3,20 nennt) hineinzuversetzen. Ihre Existenz begann erst, nachdem sie aus Adam geschaffen wurde. Sie war von einem Moment auf den anderen. Dann wurde sie zu Adam gebracht um ihm eine Hilfe zu sein. Ich denke wir können sicher sein, dass sie kein Problem hatte den Grund ihrer Erschaffung zu verstehen. Sie wurde für Adam gemacht um ihm eine Gefährtin, Hilfe und Unterstützung zu sein. Dafür wurde die Frau gemacht. Wenn wir das verstanden haben fällt es uns auch leichter, die Rolle der Frau im Leib des Messias zu verstehen. Dabei können wir sicher sein, dass auch hier ihre Rolle zu ihrem Erschaffungszweck passt. Es wird genauso eine Rolle der Unterstützung und Hilfe für den Mann sein. Der Sündenfall Der Sündenfall ist sicherlich die traurigste Geschichte in der ganzen Schrift. Die sündhafte und rebellische Natur gegen die wir täglich kämpfen ist das Ergebnis dieses Ereignisses. Dadurch wurden auch all das Leid und der Schmerz in die Welt gebracht. Aber auch Yahushua kam deshalb auf die Erde, um unsere Sünden auf sich zu nehmen und für uns zu leiden. Lesen wir weiter:

Genesis 3,1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Elohim der Yahweh gemacht hatte; und sie sprach zum Weibe: Hat Elohim wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten?

Zuerst versuchte die Schlange, Eva an Yahweh´s Worten zweifeln zu lassen. Eva antwortete sehr gut:

Genesis 3,2 Da sprach das Weib zur Schlange: Wir essen von der Frucht der Bäume im Garten; aber von der Frucht des Baumes mitten im Garten hat Elohim gesagt: Esset nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbet!

Ich sage, dass ihre Antwort sehr gut war weil sie Yahweh´s Worte wiederholte. Genau das Gleiche machte auch Yahushua als er vom Teufel versucht wurde (vgl. Matt 4,1-10). Einige mögen jetzt behaupten, dass sie Yahweh´s Worte falsch wiederholte, weil es keine Aufzeichnung darüber gibt, dass Yahweh sagte „ihr sollt den Baum nicht berühren“. Aber in der Schrift ist nicht immer jedes gesprochene Wort aufgezeichnet worden. Somit könnte es durchaus sein, dass Yahweh zu irgendeinem Zeitpunkt sagte, den Baum nicht zu „berühren“. Außerdem ist uns allen klar, wohin bereits eine Berührung führen kann.

Genesis 3,4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet sicherlich nicht sterben! Sondern Elohim weiß: welchen Tages ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan und ihr werdet sein wie Elohim und wissen, was gut und böse ist.

Das ist die erste Lüge, die uns in der Schrift überliefert ist. Dadurch wurde Eva zu dem Glauben verführt „wie Elohim zu sein, und zu wissen was Gut und Böse ist“, wenn sie nur von der Frucht essen würde. Die Verführung lag darin, sich selbst zu Yahweh ihrem Schöpfer erheben zu können bzw. so sein zu können wie er. Das „Raffinesse“ der Verführung lag in der Schlussfolgerung der Schlange Eva glauben zu machen, Yahweh hätte ihr das Essen der Frucht nur verboten weil er nicht wollte, dass sie so sei wie er, der „Höchste“. Also war die Verführung nicht nur ein Versuch Eva aus ihrer Bestimmung durch Yahweh herauszureißen, sondern auch ein Angriff auf die Wahrheit von Yahweh´s Wort. Satan fordert die Menschen auf, es ihm gleich zu tun und versuchen sich selbst zu erhöhen und dem „Allerhöchsten gleich“ zu sein (Jesaja 14,14). So verwundert es auch nicht, dass er Eva dazu verführen wollte. Durch die heutige „Frauenbewegung“ und den gesellschaftlichen Ansichten sind die Frauen wieder der Verführung erlegen und verlassen den Platz für den sie Yahweh erschaffen hat.

Genesis 3,6 Als nun das Weib sah, daß von dem Baume gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen und ein wertvoller Baum wäre, weil er klug machte, da nahm sie von dessen Frucht und aß und gab zugleich auch ihrem Mann davon, und er aß.

Eva´s Reaktion auf die Verführung war, die Frucht mit ihren Augen anzusehen. Nachdem sie sah, dass sie lecker aussah und dem Gedanken daran was sie nach dem Essen angeblich erwarten würde, nahm sie die Frucht und aß. Wie wir wissen, wurden ihre Hoffnungen nicht erfüllt. Sie war einer großen Verführung erlegen! Wir sollten nicht dem Gedanken verfallen, dass dies lediglich eine nette Geschichte über den Beginn der Schöpfung ist. Dieses Geschehen hat zum heute schlimmen Zustand der Welt geführt! Denke nur mal über die vielen Sünden nach von denen Du gehört, gelesen oder selbst erlebt hast. Die abscheulichsten Verbrechen haben ihren Anfang in dieser einen Entscheidung gefunden.

Beachte auch, dass sie “ihrem Manne davon gab zu essen”. Adam war also die ganze Zeit anwesend, während das alles passierte dabei! Adam machte den Fehler, dass er seine Autorität nicht ausübte um Eva durch diese Situation zu führen. Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht noch etwas sagte wie “Komm Eva, lass uns hier verschwinden!“ oder zumindest, wie Yahushua in der Versuchung, Yahweh´s Worte wiederholte. Aber stattdessen ließ er alles geschehen und aß von der Frucht, als sie ihm gereicht wurde. Warum aß er die Frucht? Ist auch er der Verführung erlegen? Wie wir sehen werden, wurde Adam nicht verführt sondern entschied sich einfach wider besseren Wissens das Falsche zu tun.

Genesis 3,7 Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren; und sie banden Feigenblätter um und machten sich Schürzen. Und sie hörten die Stimme Elohim's, des Yahweh, der im Garten wandelte beim Wehen des Abendwindes; und der Mensch und sein Weib versteckten sich vor dem Angesicht Elohim's des Yahweh hinter die Bäume des Gartens.Da rief Elohim der Yahweh dem Menschen und sprach: Wo bist du? Er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum verbarg ich mich! Da sprach er: Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, davon ich dir gebot, du sollest nicht davon essen? Da sprach der Mensch: Das Weib, das du mir zugesellt hast, die gab mir von dem Baum, und ich aß!

Da sprach Elohim der Yahweh zum Weibe: Warum hast du das getan? Das Weib antwortete: Die Schlange verführte mich, daß ich aß! Beachte die zwei verschiedenen Antworten. Eva sagte, di e Schlange hätte sie „verführt“ aber Adam sagte einfach, die Frau gab ihm die Frucht und er aß. So wird es uns in der Schrift überliefert:

1Tim 2,14 Und Adam wurde nicht verführt, das Weib aber wurde verführt und geriet in Übertretung;

Als Ergebnis all dessen sagte Yahweh:

Genesis 3,14 Da sprach Elohim der Yahweh zur Schlange: Weil du solches getan hast, so seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Erde essen dein Leben lang! Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Dann wurde die Schlage verflucht und Yahweh sagte vorher, dass der Same Satans die Ferse des Samens der Frau stechen würde. Die Tatsache, das ja auch der Mann eine Rolle beim Zeugen der Kinder hat stellt die Frage: Warum wurde dieses Versprechen der Frau und nicht dem Mann gegeben? Wir wissen, dass Yahushua von einer Frau geboren wurde. Aufgrund der jungfräulichen Geburt ist Elohim sein Vater. Und während Adam es verfehlte über die Schlage seine Autorität auszuüben, würde Yahushua die Verführung der Schlage überstehen, auch wenn er bei diesem Prozess verwundet wurde. Deshalb ist Yahushua auch wert, alle Kraft und Autorität zu haben (Matt 28,18). Weil wir im Messias sind haben auch wir Autorität über die Schlange. Sie ist zwar der Herrscher der Welt, aber wir sind Teil eines größeren Königreiches und haben einen größeren König.

Lukas 10,19 - Siehe, ich habe euch Vollmacht verliehen, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschädigen.

Wir, die wir in Yahashua sind, werden genauso triumphieren wenn wir an seinem Tod und seiner Auferstehung teilhaben.

Kol 2,12 indem ihr mit ihm begraben seid in der Taufe, in welchem ihr auch mitauferstanden seid durch den Glauben an die Kraftwirkung Elohim's, der ihn von den Toten auferweckt hat.

2 Tim 2,11-12 11 Glaubwürdig ist das Wort: Sind wir mitgestorben, so werden wir auch mitleben; dulden wir, so werden wir mitherrschen; verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen;

Aber alle die diesen Weg nicht wählen und in ihren Sünden verharren, wurden als Kinder des Bösen gesehen:

1 Joh. 3:8-10 Dazu ist der Sohn Elohim's erschienen, daß er die Werke des Teufels zerstöre. Keiner, der aus Elohim geboren ist, tut Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Elohim geboren ist. Daran sind die Kinder Elohim's und die Kinder des Teufels offenbar: Wer nicht Gerechtigkeit übt, der ist nicht von Elohim, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt.

Ob jemand ein Kind Yahweh´s oder des Teufels ist läßt sich daran erkennen, ob die Person in Gerechtigkeit wandelt. Als Mütter und Väter wollen wir Kinder hervorbringen, die auch Kinder Elohim´s sind. Das ist Yahweh´s Wille für die Ehe. Deshalb warnt uns Yahushua auch so eindringlich die Geringen zu unterdrücken oder ihnen Steine in den Weg zu legen. Sowohl Mann als auch Frau können ein Hindernis/Stein auf diesem Weg sein. Deshalb steht geschrieben:

Mal. 2,13-16 Und zum andern tut ihr auch das: Ihr bedeckt den Altar des Yahweh mit Tränen, mit Weinen und Seufzen, so daß er sich nicht mehr zum Speisopfer wenden und es nicht mit Wohlgefallen aus euren Händen annehmen mag. Und ihr fragt: «Warum?» Weil der Yahweh Zeuge war zwischen dir und dem Weibe deiner Jugend, welcher du nun untreu geworden bist, obschon sie deine Gefährtin und das Weib deines Bundes ist! Und hat er sie nicht eins gemacht und geistesverwandt mit ihm? Und wonach soll das eine trachten? Nach göttlichem Samen! So hütet euch denn in eurem Geiste, und niemand werde dem Weibe seiner Jugend untreu! Denn ich hasse die Ehescheidung, spricht der Yahweh, der Elohim Israels, und daß man sein Kleid mit Frevel zudeckt, spricht der Yahweh der Heerscharen; darum hütet euch in eurem Geist und seid nicht treulos!

Wie wir in diesen Versen sehen ist ein Mann der betrügerisch an seiner Frau handelt, indem er sich von ihr scheiden lässt ist, ein Hindernis bei der Entstehung eines „göttlichen Samens“ ist. Die heutige Scheidungsrate und die damit einhergehenden verletzten und weinenden Kindern sind in der Tat ein Beweis dafür. In der Schrift wird die Rolle des Mannes mit dem Messias verglichen und die Rolle der Frau mit seiner Braut, der Gemeinde.

Eph. 5,25 Ihr Männer, liebet eure Frauen, gleichwie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat,

Eph.5,22 Die Frauen seien ihren eigenen Männern untertan, als dem Herrn;

Sie sollen zusammen Kinder als einen „Samen Elohim´s“ in die Welt setzten damit durch diesen das Königreich Yahweh´s gebaut wird und die Werke des Bösen zerstört werden. Wenn einer der Beiden  nicht die Rolle gemäß seiner Erschaffung ausübt, dann ist das ein Hindernis beim Erzeugen eines „Samens Yahweh´s“.

Beim Blick zurück in die Genesis sehen wir, dass der Frau vorhergesagt wurde einen Nachkommen hervorzubringen, der die Werke des Teufels zerstören würde. Aber Yahweh sagte auch, dass sie ihre Kinder mit Schmerzen gebären würde. Für den Fall, dass jetzt der Gedanke aufkommt Eva hätte ihr hochmütiges Ziel (ihre Hoffnung erhaben zu sein) auf irgendeine Weise erreicht, erklärt Yahweh dass sie immer noch unter der Autorität ihres Mannes steht anstatt „ wie Elohim“ zu sein, wie Satan behauptete.

Genesis 3,16 Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viele Schmerzen durch häufige Empfängnis bereiten; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und du sollst nach deinem Manne verlangen, er aber soll herrschen über dich!

Aber zu Adam:

Genesis 3,17 Und zu Adam sprach er: Dieweil du gehorcht hast der Stimme deines Weibes und von dem Baum gegessen, davon ich dir gebot und sprach: «Du sollst nicht davon essen», verflucht sei der Erdboden um deinetwillen, mit Mühe sollst du dich davon nähren dein Leben lang; Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen.

Yahweh bestrafte Adam, weil “ du gehorcht hast der Stimme deines Weibes ”. Es war also auch die Reaktion Adams, die die Welt in den heutigen Zustand brachte. Der Mann wurde geschaffen um zu führen und zu herrschen. Die Frau, um Adam zu helfen. Ihre Entscheidung war es die Führung zu übernehmen, was direkt in den Sündenfall endete. Noch einmal, hier handelt es sich nicht um eine Kleinigkeit! Um uns aus den Folgen dieses Fehlers zu retten hat Yahweh seinen geliebten Sohn in die Welt geschickt und er erlitt unvorstellbare Schmerzen und Leid um uns zu erlösen und wieder der Gerechtigkeit zuzuführen. Die Botschaft der Genesis ist klar. Die Frau wurde nicht erschaffen um den Mann zu führen. Später werden wir sehen, dass dies auch der Grund ist warum sie sich unterordnen und „in der Stille lernen“ soll, anstatt eine Führungsrolle im Leib des Messias zu übernehmen.

In diesem Licht wird auch klar, warum ein Mann die Macht hat die Worte seiner Frau oder Tochter zu überstimmen…sogar wenn sie ein Gelübde gemacht hat.

4Mo 30,2 Das ist's, was der Yahweh geboten hat:

Wenn ein Mann dem Yahweh ein Gelübde tut oder einen Eid schwört, womit er eine Verpflichtung auf seine Seele bindet, so soll er sein Wort nicht brechen; sondern gemäß allem, das aus seinem Munde gegangen ist, soll er tun. Wenn ein Weib dem Yahweh ein Gelübde tut und sich verpflichtet, solange sie noch eine Jungfrau in ihres Vaters Hause ist, und ihr Gelübde und ihre Verpflichtung, die sie auf ihre Seele nahm, vor ihren Vater kommt, und er schweigt dazu, so gilt all ihr Gelübde und alle ihre Verpflichtung, die sie auf ihre Seele gebunden hat. Wenn aber ihr Vater an dem Tage, da er es hört, ihr wehrt, so gilt kein Gelübde und keine Verpflichtung, die sie auf ihre Seele gebunden hat. Und der Yahweh wird es ihr vergeben, weil ihr Vater ihr gewehrt hat. Hat sie aber einen Mann und hat ein Gelübde auf sich oder ein unbedachtes Versprechen, das sie auf ihre Seele gebunden hat, und ihr  Mann hört es und schweigt still an dem Tage, da er davon hört, so gilt ihr Gelübde und ihre Verpflichtung, welche sie auf ihre Seele gebunden hat. Wenn aber ihr Mann ihr wehrt an dem Tage, da er es hört, so macht er damit ihr Gelübde kraftlos, das sie auf sich hat, und das unbedachte Versprechen, das sie auf ihre Seele gebunden hat; und der Yahweh wird es ihr vergeben. Das Gelübde einer Witwe oder einer Verstoßenen, alles, was sie sich auf die Seele gebunden hat, soll für sie gelten. Hat aber eine Frau im Hause ihres Mannes ein Gelübde getan oder sich mit einem Eid etwas auf die Seele gebunden, und ihr Mann hat es gehört und dazu geschwiegen und ihr nicht gewehrt, so gelten alle ihre Gelübde und alles, was sie auf ihre Seele gebunden hat. Entkräftet es aber ihr Mann an dem Tage, da er es hört, so gilt nichts von dem, was über ihre Lippen gegangen ist, das Gelübde oder die Verpflichtung ihrer Seele; denn ihr Mann hat es entkräftet, und der Yahweh wird es ihr vergeben.

Es muß klar sein, dass es der Wille Yahweh´s ist, dass der Mann die Stimme der Familie ist. Genau wie im Garten Eden kann auch sein bloßes Schweigen viel bedeuten! Wenn die Frau irgendetwas getan hat (sogar ein Gelübde Yahweh gegenüber) und der Ehemann ist damit nicht einverstanden, dann ist ihm die Macht gegeben das zu überstimmen. Die Autorität eines Vaters über seine Tochter ist genau die gleiche wie die des Ehemannes über seine Frau. Also ist es nach dem Willen Yahweh´s die Position einer Frau ihrem Ehemann untertan zu sein. Und er hat das Recht, ihre Worte und Entscheidungen rückgängig zu machen oder zu überstimmen, sogar wenn es sich dabei um ein Gelübde Yahweh gegenüber handelt. Ich weiß, dass dies in unserer Kultur und der Art wie kleine Mädchen heute aufwachsen sehr fremd scheint. Aber wie weit unsere Kultur auch von der Schrift abweichen mag, die Schrift wird dadurch nicht verändert. Yahweh braucht sich nicht zu verändern, weil er nicht im Unrecht ist. Der Mensch liegt falsch. Die Ablehnung oder Verspottung dieser Nachricht ist ein Verspotten und Ablehnen von Yahweh´s Willen.

Dieses Prinzip ist konform mit der Art und Weise, wie Yahweh Mann und Frau geschaffen hat. In der Schrift wird der Mann als „Bah´al“ (hebr. Wort #1166) d.h. Besitzer/Meister der Frau gesehen.

Spr. 12:4 Ein tüchtiges Weib ist ihres Mannes Krone; aber eine Schändliche ist wie ein Fraß in seinen Gebeinen.

Das Wort “Ehemann” entspricht dem hebräischen Wort #1167 „Bah´al“ das lt. Strong´s Lexikon „Meister, Besitzer, Eigentümer“ heißt. Tatsächlich wird dieses Wort 14-mal in der Bibel (KJV) als „Besitzer/Eigentümer“ übersetzt. Hier ein Beispiel:

Exod 21: 28 Wenn ein Ochs einen Mann oder eine Frau zu Tode stößt, so soll man ihn steinigen und sein Fleisch nicht essen; der Eigentümer des Ochsen aber bleibe unbestraft.

Hier wird das Wort Bah´al benutzt um das Besitzverhältnis des Mannes zum Ochsen zu beschreiben. Nach dem Wort Yahweh´s ist der Mann der „Meister/Besitzer/Eigentümer“ der Frau. Wir können das aus unserer „Kultur“ verbannen so viel wir wollen. Als Yahweh die Kinder Israel aus Ägypten (der Welt) führte, führte er auch eine neue Kultur ein. Eine Kultur, an der er Wohlgefallen hatte. Das ist das Wort und der Wille Yahweh´s. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die Frau einen Ehemann hat der sie ehrt und mit Respekt und würdevoll behandelt! Beachtet das, ihr jungen Frauen! Wählt der Mann, den Yahweh für Euch ausgesucht hat. Wenn ein Mann eine Jungfrau heiratet, hat er einen Brautpreis zu zahlen um die Ausgaben des ihres Vaters zu decken. Später werden wir sehen, dass Yahushua oft mit dem „Bräutigam“ und die Gemeinde mit der „Braut“ bezeichnet wird. Yahushua erkaufte uns mit seinem Leben:

1.Kor. 6,19 Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, welchen ihr von Elohim empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst angehöret?

Hier sehen wir, dass der Ehemann der Besitzer seiner Ehefrau ist, genau wie der Messias die Braut besitzt. Diese Aussagen bekräftigen noch einmal die Autorität des Mannes über die Frau. Der Grund warum über diese Dinge schreibe ist, dass in unserer modernen Gesellschaft andere Maßstäbe gelten und wir unsere Sichtweise korrigieren müssen. Wir müssen unsre Sicht der Welt und der Rolle von Mann und Frau an Yahweh´s Sicht anpassen.

Das “neue Testament”?

Einige behaupten, dass im neuen Testament die Rolle der Frau liberalisiert wurde und sie jetzt auch eine Führungsrolle im Leib des Messias übernehmen kann. Es wird sogar so weit gegangen zu behaupten, dass eine Frau die gleiche Autorität wie ein verheirateter Mann habe. Aber gibt es wirklich „neutestamentliche Schriften“ die die Rolle und Position der Frau anders darstellen, als im Tanach (das sogenannte „alte Testament“)? Im Gegenteil, hier ist eine von vielen Stellen, die das alte Rollenverständnis unterstützt:

1.Pet 3:3-6 Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, mit Haarflechten und Goldumhängen und Kleideranlegen, sondern der verborgene Mensch des Herzens mit dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Elohim wertvoll ist. Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, welche ihre Hoffnung auf Elohim setzten und ihren Männern untertan waren, wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn «Herr» nannte; deren Töchter ihr geworden seid, wenn ihr Gutes tut und euch durch keine Drohung abschrecken lasset.

Hier haben wir eine “neutestamentliche Schrift” in der die Frau aufgefordert wird sich ein Beispiel an den früheren Frauen zu nehmen. „Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, welche ihre Hoffnung auf Elohim setzten“ indem sie sich selbst ihren Männern unterordneten „wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn «Herr» nannte; deren Töchter ihr geworden seid, wenn ihr Gutes tut und euch durch keine Drohung abschrecken lasset.“

Beachte, dass die Frauen angewiesen wurden keine Angst zu haben, wenn sie sich ihren Männern unterordnen. Die Angst bringt Frauen dazu, sich den Entscheidungen ihres Mannes nicht zu unterwerfen indem sie versuchen mit ihm zu diskutieren, zu rebellieren oder ihn umzustimmen. Generell besteht die Angst, dass die Entscheidung des Mannes zu irgendeiner Verschlechterung der Umstände führt. Tatsächlich hat Yahweh der Frau nicht versprochen, dass sie auf der Sonnenseite des Lebens bleibt, wenn sie sich nur ihrem Manne unterordnet! Stattdessen lasst uns auf Yahushua blicken und alles was er erleiden musste. Dabei lasst uns daran erinnern, dass er unser Beispiel gegeben hat, wie unsere Antwort auf unschöne Lebensumstände sein kann: das unterwürfige und stille Vertrauen auf Yahweh. Sarah vertraute auf Yahweh als sie sich der Entscheidung ihres Mannes unterordnete und sich als Schwester Abrahams ausgab. Das Ergebnis war, dass sie im Harem eines Königs landete. Aber Yahweh griff ein und führte unverletzt wieder heraus. Abraham und Sarah gingen aus dieser Begebenheit mit vermehrten Besitztümern heraus. In Genesis 20 kannst Du darüber lesen.

In den obigen Versen lesen wir, dass Sarah ihren Mann “Herr” nennt (“Adon” im Hebräischen). In Genesis 18,12 lesen wir, dass sie ihn „Adonai“ („mein Herr“) nennt. Es steht dort auch, dass sie Abraham gehorchte. Das Wort „gehorchte“ oben in 1. Petr 3,6 ist Strong´s Wort #5219 welches in diesem Vers auch als “gehorchen” übersetzt wurde:

Luke 8,25 Da sprach er zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie aber fürchteten und verwunderten sich und sprachen zueinander: Wer ist doch der, daß er auch den Winden gebietet und dem Wasser und sie ihm gehorsam sind?

Hier sehen wir, dass das Wort “unterordnen” dem Wort “gehorchen” gleichgestellt ist. Die Frauen sollen sich unterordnen gleich wie auch Sarah Abraham gehorchte, sowie Wind und Wellen Yahushua gehorchten. Das „neue Testament“ fordert die Frauen auf, diesen Beispielen zu folgen. Der Mann hat immer noch die Autorität. Wenn wir das im Kopf behalten werden wir noch viele Stellen in der Schrift finden die Frauen auffordern sich ihren Männern unterzuordnen (und damit zu gehorchen):

Kol 3.18: Ihr Frauen, seid euren Männern untertan, wie sich's geziemt im Herrn!

Titu 2:3-5 daß alte Frauen ebenfalls sich benehmen, wie es Heiligen geziemt, daß sie nicht verleumderisch seien, nicht vielem Weingenuß frönen, sondern Lehrerinnen des Guten seien, damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, verständig, keusch, haushälterisch, gütig, ihren Männern untertan zu sein, damit nicht das Wort Elohim's verlästert werde.

Nach diesem Vers bedeutet der Beschluß einer Frau sich ihrem Mann nicht unterzuordnen dazu führen kann, dass Yahweh´s Wort verlästert wird! Das mit „verlästert“ übersetzte Wort bedeutet „schlechtmachen, oder Schande über etwas bringen“. Wir sollen das Wort von Yahweh groß machen anstatt es durch unser Verhalten zu verlästern oder zu schänden.

Ephe 5:22 Die Frauen seien ihren eigenen Männern untertan, als dem Herrn;

Warum “wie zu Yahweh”? Weil Yahweh die Autorität/Herrschaft/Bahál des Mannes zuhause bestimmt hat. Und alle Entscheidungen werden am Tage des Gerichts auf SEINEN Schultern lasten. Auch wenn der Mann seiner Frau Entscheidungen überlässt um Diskussionen aus dem Weg zu gehen, wird immer noch ER die Verantwortung dafür tragen müssen. Der Mann mag in seinem Herzen denken:“Sie hat das Kommando übernommen. Was kann ich jetzt noch tun?“ und sie macht einfach so weiter. Aber war das nicht auch Adams Fehler im Garten Eden? Seine fehlende Führung endete im Sündenfall. Hat seine Entschuldigung „Die frau gab mir zu essen“ funktioniert? Nein. Männer steht auf und nehmt euren von Yahweh bestimmten Platz ein. Als Führer zu Hause und in der Gemeinde. Damit ist nicht gemeint alles und jeden zu „kontrollieren“ sondern als „gutes Beispiel“ voranzugehen und damit den Willen Yahweh´s für die Familie zum Ausdruck zu bringen. Vielleicht fühlst Du Dich dazu ungeeignet. Aber Yahweh hat Dir die Autorität nicht gegeben, weil Du so schneidig oder perfekt bist. Dir wurde diese Autorität verliehen, weil DU die Verantwortung trägst. Nimm diese Verantwortung ernst und übernimm die Führung. Sei liebevoll und beständig bei Deinen Entscheidungen. Yahweh, das mächtigste Wesen im Universum ist auf Deiner Seite. Führe indem Du mit gutem Beispiel vorangehst und allen dienst. Sogar Yahushua kam auf Erde um zu dienen und nicht um bedient zu werden!

Meine lieben Damen, um den Gesamtüberlick nicht zu verlieren denkt einen Moment über die logischen Schlussfolgerungen nach, die sich durch Yahweh´s Willen in eurem Leben ergeben. Auch in der Welt ist jedem klar, dass eine Gemeinschaft eine Führung braucht um wichtige Entscheidungen zu treffen damit die Dinge in die richtig laufen. Nehmen wir an es gäbe eine Firma, in der alle Entscheidungen von den Beschäftigten getroffen werden? Was wäre, wenn die Beschäftigten die Entscheidungen träfen und das Management nur still und nutzlos herumsteht? Absolut lächerlich, stimmt´s? Aber das ist im Allgemeinen der Zustand, den wir in der heutigen Welt zuhause vorfinden wo die „Frauenbewegung“ (ähnlich der beschriebenen „freien Beschäftigten“) Einzug gehalten hat. Stell Dir eine Firma vor in der die „Beschäftigten“ sagen wo es lang geht und der Vorstand zu gehorchen hat weil es ihm sonst schlecht ergehen würde. Heutzutage steht der Manager des Zuhause oft nur herum und murmelt ab und zu einige Worte. Das sollte nicht so sein. Schon der gesunde Menschenverstand lehrt uns, dass Yahweh Recht hat!

Eph. 5:23-24 denn der Mann ist des Weibes Haupt, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist; er ist des Leibes Retter. Wie nun die Gemeinde Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem.

Wenn allerdings der Mann nicht liebevoll führt wird das auch zu chaotischen Durcheinander zuhause führen. Aber sein Verhalten ist die direkte Antwort an Yahweh und dieser hat alles unter Kontrolle

1.Kor. 11:3 - Ich will aber, daß ihr wisset, daß Christus eines jeglichen Mannes Haupt ist, der Mann aber des Weibes Haupt, Elohim aber Christi Haupt

Lass es so sein. An diesem Punkt haben wir einen guten Grundstein gelegt um zu verstehen, aus welchem Grund Yahweh die Frau erschaffen hat. Sie soll eine Hilfe, Unterstützung und Gefährtin des Mannes sein. Ihre Rolle im Leib des Messias wird genauso dazu passen. Die Rolle der Frau ist extrem wichtig, auch für die körperliche Gesundheit. Lass Dir von niemandem etwas anderes erzählen. Zum Leib des Messias gehören Männer und Frauen. Jeder und Jede hat ihre Teil beizutragen damit die Liebe von Yahushua in der Welt Gestalt gewinnt, so wie es der Yahweh beabsichtigte. Wenn alle ihren Teil dazu beitragen ist das die beste Umgebung für geistliches Wachstum in der Gemeinde. Wir können nicht die Rolle von Mann und Frau in der Ehe von ihren Rollen in der Gemeinde trennen. Yahweh hat die Frau mit verschiedenen Gaben ausgestattet die es ihr ermöglichen dem Mann eine „Hilfe“ zu sein. Er hat auch den Mann die Gaben geschenkt die er braucht um richtig und gut zu führen. Das verändert sich auch nicht, wenn es um die Gemeinde geht. Mit diesen Gaben dient man sich gegenseitig in der Versammlung und alle Bemühungen die Rollen zu vertauschen werden unweigerlich zu einem Desaster führen, genau wie im Garten Eden.

Lasst eure herzen nicht besorgt und ängstlich sein.

Das wahrscheinlich größte Hindernis dies alles zu akzeptieren ist Angst. Angst vor den Konsequenzen die eine Fehlentscheidung des Mannes nach sich zieht. Aber uns muß klar sein, dass es ganz natürlich ist wenn die Untergebenen unter einer Fehlentscheidung des Vorgesetzten leiden. Deutlich wird das auch an Adam und Eva. Wir (ihre Kinder) leiden immer noch wegen ihrer Fehlentscheidung. Alles was unter ihrer Herrschaft war leidet bis auf den heutigen Tag. Deshalb bringen sich Landtiere, Vögel und Fische gegenseitig um und leiden jeden Tag. Die ganze Erde stöhnt unter dieser Last. Wenn heutzutage die Eltern Fehler machen, leiden die Kinder darunter. Es ist ein einfach so wie es ist und wir können daran nichts ändern. Dieselbe Wahrheit gilt auch, wenn der Ehemann Fehler macht.

Seine Frau und Kinder werden darunter leiden. Die Lösung besteht aber nicht darin, dass die Frau die Führung übernimmt. Der Ansatz der Frau sollte sein für ihren Mann zu beten dass Yahweh ihn zu den richtigen Entscheidungen bringt. Denn ein Fehler wird nicht durch einen zweiten aufgehoben. Yahweh hat alles im Griff und die Frau sollte zur Seite treten und dem Geist erlauben ihren Ehemann zu führen. Dazu braucht es Vertrauen, dass Yahweh sich in jeder Situation um sie kümmert. Die Frau sollte nicht „heiliger Geist spielen“ und auch nicht gegen ihren Mann murren. Yahweh arbeitet an an ihm und wenn sie sich  murrt beschwert sie sich über die Art auf die Yahweh ihn formt. Natürlich wird ein liebender Ehemann nicht vorsätzlich oder leichtfertig seine Frau verletzen sondern sie in die Entscheidungen die er trifft mit einbeziehen.

Damit will ich nicht sagen, dass es der Frau in ihrer Bescheidenheit nicht erlaubt sei einen Vorschlag zu machen. Denn sogar Yahweh erlaubt uns ihm etwas vorzuschlagen um seine Meinung über etwas zu ändern. Mose trat oft an Yahweh heran und er erhörte seine Fürbitten. Aber es fand stets Bescheidenheit statt und Yahwehs letz endliche Entscheidung wurde immer ohne Diskussion akzeptiert. Ein Vorschlag ist niemals eine Widerrede. Darin besteht ein großer Unterschied.

Stille in der Gemeinde

Wenn eine Frau ihrem Mann zuhause ergeben folgt und er nach Yahweh´s Anleitung führt, wird sich das auch in die Gemeinde übertragen. Wenn es also zuhause Missstände gibt kann das auch die Gemeinde beeinflussen. Das tritt besonders hervor, wenn alle versammelt sind. Ein Beispiel finden wir in den folgenden Versen:

1.Kor. 14:34-37 Wie in allen Gemeinden der Heiligen, so sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. Wollen sie aber etwas lernen, so mögen sie daheim ihre Männer fragen; denn es steht einem Weibe übel an, in der Gemeinde zu reden. Oder ist von euch das Wort Elohim's ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gekommen? Glaubt jemand ein Prophet oder ein Geistbegabter zu sein, der erkenne, daß das, was ich euch schreibe, des Herrn Gebot ist.

Das ist eine der besonders umstrittenen Stellen der Schrift. Der Grund dafür liegt in unserer Kultur der „befreiten“ Frauen und den schwachen Männern. Aber wenn wir den Erschaffungszweck der Frau betrachten hört der Streit schnell auf. Wir sollten den Vers einfach so akzeptieren wie er dort steht. Es gab viele Erklärungsansätze diesen Vers in unsere Kultur zu übertragen. Einige waren der Meinung, dass damals Männer und Frauen getrennt saßen, die Ehefrauen ihren Männer quer durch den Raum Fragen stellten und somit die Versammlung störten. Aber archäologische Forschungen haben ergeben, dass dies damals nicht üblich war. In dem Artikel Sepphoris Synagogue Mosaic of the Sept/Oct 2000 Biblical Archaeology Review wird ausgesagt , dass es “Jetzt unter Bibelforschern weitesgehend akzeptiert wird, dass die Synagogen der frühen Jahrhunderte keine separate Frauensektion hatten“. Andere behaupten, dass es in der Versammlung ein „Problem mit Gekreische“ gab und Paulus deshalb entschied dass Frauen einfach still sein sollten. Wieder andere sind der Meinung, dass Paulus einfach keine Frauen mochte und sie deshalb ruhig zu sein hatten. Natürlich trifft keine dieser Deutungen den tatsächlichen Inhalt des Verses. In Wahrheit müssen wir gar nicht so weit suchen, um den Grund für Paulus´ Aussage zu finden. Er zeigt ihn uns selbst! Schauen wir noch einmal:

1 Kor. 14,34 Wie in allen Gemeinden der Heiligen, so sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt

Der Grund warum Frauen in der Gemeinde ruhig sein sollen ist, dass sie “sich unterordnen sollen”. Wenn eine Frau in der Versammlung das Wort ergreift hat das einfach nichts mit Unterordnung gegenüber dem Mann zu tun. In der Versammlung zu sprechen ist ein Akt der Unabhängigkeit und nicht der Unterordnung. Die heutige Generation kann das mit ihrer Einstellung aber nicht erfassen. Aber erinnern wir uns daran, dass Yahweh im Beginn der Schöpfung den Mann für eine Führungsrolle bestimmt hat. Der Mann soll die geistliche Richtung in Familie und Versammlung vorgeben. Wenn die Frau in der Versammlung eine Frage stellt, lenkt sie damit die Zusammenkunft in eine bestimmte Richtung. Ab diesem Zeitpunkt wird sich die Versammlung um ihre Frage drehen und es geht nicht mehr in die Richtung die der von Elohim bestimmte Leiter, nämlich der Mann, vorgegeben hat. Wenn sie vielleicht auch noch eine Frage nach der anderen stellt, kann sie damit die Kontrolle über die gesamte Gruppe und den Elohim'sdienst übernehmen. So etwas habe ich einige Male selbst erlebt. Alle Dinge sollen ruhig und in Ordnung ablaufen. Wenn eine Frau in der Versammlung spricht lenkt sie das Gespräch oder lehrt die Männer mit ihren Worten.

Adam und Eva waren einst perfekt und ohne Scham. Sie waren vollständig sündlos. Aber sogar in diesem Zustand wurde Eva von der Schlange versucht und verführt. Dass Eva der Verführung erlag und Adam sich dazu entschied „auf die Stimme seiner Frau zu hören“ führte nicht nur die beiden, sondern uns alle in den Ruin. Sollten wir aus diesem Fehler nicht lernen? Die Männer müssen endlich aufstehen und echte Männer sein. Die Männer müssen ihre Berufung erfüllen Gemeinde und Familie zu führen. Und letztendlich auch die ganze Welt im Verstehen und Befolgen des Willen Yahweh´s.

1 Korinther 14,20 Ihr Brüder, werdet nicht Kinder im Verständnis, sondern an Bosheit seid Kinder, am Verständnis aber werdet vollkommen.

Erinnere Dich daran, dass der Mann die Autorität hat jedes Wort der Frau zu annullieren, sogar ein Gelübde. Nehmen wir einmal an, die Frau würde in der Versammlung eine Frage stellen oder eine Aussage machen, die seiner Meinung nach dort nicht angebracht ist oder seine Leiterschaft untergräbt. Das wäre nicht nur störend sondern auch zu peinlich. Es ist ganz natürlich, dass Männer auch Fehler machen! Aber aus irgendeinem Grund hat Yahweh dem Mann zum Führen erwählt und wir sollten diese Entscheidung akzeptieren. Letztendlich ist es Yahweh, der jeden einzelnen von uns führen sollte. Deshalb sollten gerade wir Männer uns sicher sein, dass wir in allen Dingen den Willen Yahweh´s tun.

1 Timothy 2: So will ich nun, daß die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben ohne Zorn und Zweifel; ebenso, daß die Frauen in sittsamem Gewande mit Schamhaftigkeit und Zucht sich schmücken, nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern, wie es sich für Frauen geziemt, welche sich zur Elohim'sfurcht bekennen, durch gute Werke.

Diese Prinzipien sollten wir heutzutage beherzigen. Wir brauchen Sanftmut und Bescheidenheit um im Glauben nicht verbittert oder verärgert beten zu können. Wenn eine Frau ein demütiges Herz hat macht sich das auch oft an ihrer Kleidung bemerkbar. Wenn sie sich aufreizend anzieht und Teile ihres Körpers präsentiert die eigentlich nur ihr (zukünftiger) Ehemann kennen sollte, dann fehlt es wahrscheinlich an Demut in ihrem Herzen. Eine demütige Frau wird einen sanftmütigen und ruhigen Charakter haben der nicht nach Aufmerksamkeit schreit, sondern sich im Hintergrund hält…..und in Ruhe die Rolle erfüllt die ihr Yahweh gegeben hat. Deshalb sagt der nächste Vers:

1 Timothy 2,11-15 Eine Frau lerne in der Stille, in aller Unterordnung. Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht daß sie über den Mann herrsche, sondern sie soll sich still verhalten. Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, das Weib aber wurde verführt und geriet in Übertretung; sie soll aber gerettet werden durch Kindergebären, wenn sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung samt der Zucht.

Dieser Vers bestätigt alles, was wir bis jetzt erforscht haben. Wir bräuchten diesen Vers nicht um zu unseren bisherigen Erkenntnissen zu gelangen. Die Grundlagen wurden bereits im Beginn der Schöpfung gelegt. Deshalb werden wir in diesem Vers auch zurück an den Beginn der Schöpfung, die Verführung und den Sündenfall verwiesen um diesen Punkt zu prüfen. Eine Frau kann im Leib des Messias auf vielerlei und wunderbare Weise dienen und ein Segen sein, aber Lehren und Männer zu führen gehört nicht dazu. Das ist nicht ihre Rolle. Genau wie ein Mann nicht geschaffen wurde um Kinder zu gebären und umsorgen, ist die Frau nicht geschaffen um zu lehren und zu führen. Es wird gesagt, dass die Frau in der Schwangerschaft aus einem bestimmten Grund beschützt wird. Das ist nämlich eine der Dinge, die Yahweh von der Frau erwartet. Yahweh möchte Nachkommen Elohim´s und er hat die Frau dadurch gesegnet, dass sie diese Nachkommen austragen und umsorgen darf. So kann sie den Kleinen zeigen, dass sie geliebt sind und Yahweh Liebe ist.

Gesegnet sind die Mägde Yahweh´s

Als sich Yahweh nach jemandem umsah, der seinen geliebten Sohn austragen könnte, fiel seine Wahl auf Miriam, eine sehr demütige Frau. Schauen wir uns einmal ihre Antwort auf diesen Segen an:

Luk.1,38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn! Mir geschehe nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr.

Und später sagte sie:

Luk 1 ,46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Elohim's, meines Retters, daß er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter!

Miriam/Maria bezeichnete sich selbst als Yahweh´s Magd. Das hier benutzte griechische Wort hat die Bedeutung „weiblicher Sklave/Dienerin“. Sie sah sich also selber als eine Sklavin/Dienerin Yahwehs. Sie war sich bewusst, dass Yahweh sie in ihrer „Niedrigkeit“ gesehen hat und sich entschied sie zu segnen. Und Yahweh wusste, dass ihr Stolz seiner Verherrlichung nicht im Weg stehen würde. Sie kannte ihren Platz und liebte die Rolle als eine Magd Yahweh´s. Oh ihr Frauen von Yahweh, welche Segnungen hat Yahweh wohl für Euch noch bereit? Streckt euch danach aus, seine Mägde zu sein. Dienerinnen haben keine Wahl, sie müssen tun was ihr Herr von ihnen verlangt. Folgt dem Beispiel der Miriam/Maria und ich verspreche Euch…..ihr werdet gesegnet! Es liegt in der Hand der Diener, ob Yahweh seinen Geist ausgießt:

Apg. 2,17-18 «Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Elohim, da werde ich ausgießen von meinem Geist über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen.

Heutzutage behaupten viele stolze Frauen sie hätten seinen Geist und seien deshalb auserwählt die Männer in der Gemeinde zu führen. Aber sein Geist ruht auf den demütigen Dienerinnen die den Platz einnehmen, den Yahweh ihnen zugedacht hat. Du findest keinen Hinweis, dass Yahushua´s Mutter jemals die Rolle einer Lehrerin übernahm und sagte: „Seht nur, ich wurde erwählt die Mutter Yahushua´s zu sein….ihr solltet mal hören was ich zu sagen habe!“. Sie kannte ihren Platz sehr gut und das war einer der Gründe, warum Yahweh beschloss sie zu segnen.

Die Prophetin Debora

Diese Generation strebt danach es der “Frauenbewegung” in der Gemeinde recht zu machen indem sie eine der wenigen Stellen der Schrift zitieren in denen Yahweh einer seiner Mägde zu einer seiner Prophetinnen erwählte. Oft wird sich dabei auf Debora bezogen. Im Buch der Richter ist die Rede ausschließlich von Richtern und nicht von Propheten. Aber sie war eine Prophetin. Aus diesem Grund konnten die Menschen auch ihren Anliegen zu ihr kommen und sie konnte ihnen sagen: „Das sagt Yahweh“. Schauen wir uns ein Beispiel an:

Ri 4,4 Debora, eine Prophetin, das Weib Lapidots, richtete Israel zu jener Zeit. Und sie saß unter der Palme Debora zwischen Rama und Bethel, auf dem Gebirge Ephraim, und die Kinder Israel kamen zu ihr hinauf vor Gericht. Dieselbe sandte hin und ließ Barak rufen, den Sohn Abinoams, von Kedesch-Naphtali, und sprach zu ihm: Hat nicht der Yahweh, der Elohim Israels, geboten: Gehe hin und ziehe auf den Berg Tabor; und nimm mit dir zehntausend Mann von den Kindern Naphtali und von den Kindern Sebulon! Denn ich will Sisera, den Feldhauptmann Jabins, mit seinen Wagen und mit seinen Haufen zu dir an den Bach Kison ziehen lassen und ihn in deine Hand geben.

Jetzt kamen einige auf die Idee, dass der “alttestamentliche” Yahweh nur durch Männer wirkte und mit den „neuen Testament“ ein neues Zeitalter angebrochen sei, in welchem Yahweh seinen Geist nicht nur auf Männer sondern auch auf Frauen ausgießt. Aber das ist einfach falsch. Wie wir gesehen haben, hat Yahweh auch schon lange vor dieser Zeit Frauen als Prophetinnen gebraucht. Aber die Roll eines Propheten ist nicht zu lehren oder Autorität auszuüben. Seine Rolle ist das Yahweh´s Worte weiterzugeben „so spricht Yahweh…“ wie es der Geist ihm eingibt. Debora informierte Barak über alles was Yahweh gesagt hatte und er hörte darauf indem er die Armee unter seinem Kommando versammelte. Wir sehen aber auch den Mangel an vertrauensvollen Männern zu jener Zeit, weil Barak nicht das Vertrauen hatte Debora mitzunehmen:

Ri 4,8 Barak sprach zu ihr: wenn du mit mir gehst, so will ich gehen; gehst du aber nicht mit mir, so gehe ich nicht!

Diese recht unmännliche Angst scheint darauf zu deuten, dass Barak kein Vertrauen in Yahweh´s Worte hatte. Deshalb informierte Debora ihn über die Konsequenzen:

Ri 4,9 Sie sprach: Ich will freilich mit dir gehen; aber der Ruhm des Weges, den du gehst, wird nicht dir zufallen; denn der Yahweh wird Sisera in die Hand eines Weibes übergeben. Also machte sich Debora auf und zog mit Barak gen Kedesch.

Debora war mit Barak´s Entscheidung einverstanden und ging mit ihm. Sie ließ ihn aber wissen, dass Yahweh die Ehre des Sieges einer Frau geben würde. Diese Entscheidung Yahweh´s ist leicht nachvollziehbar wenn man bedenkt, dass Barak von einer Frau verlangte mit ihm zu ziehen. Debora war jedoch nicht diejenige die mitzog, sondern eine Frau namens Jael. Wenn Du die Geschichte weiter liest wirst Du sehen, dass letztendlich Jael den Sisera im Schlaf mit einem Zeltpflock tötete. Debora war jedoch nicht erfreut, dass sich Barak letztendlich doch noch entschied in den Kampf zu ziehen und Yahweh´s Wort zu gehorchen. Denn als der Sieg errungen war sang Debora:

Ri 5,2 Lobet den Yahweh, daß Führer in Israel anführten, daß willig sich zeigte das Volk! Höret zu, ihr Könige, merket auf, ihr Fürsten! Ich will, ja ich will dem Yahweh singen! Dem Yahweh, dem Elohim Israels, will ich spielen. O Yahweh, als du von Seir auszogest, als du einhergingst vom Gefilde Edom, da erzitterte die Erde und der Himmel troff, ja die Wolken troffen vom Wasser. Die Berge zerflossen vor dem Yahweh, der Sinai dort zerfloß vor dem Yahweh, dem Elohim Israels. Zu den Zeiten Samgars, des Sohnes Anats, zu den Zeiten Jaels waren die Wege verödet; und die auf Pfaden wandelten, gingen krumme Wege. Es mangelten Führer in Israel, sie mangelten, bis ich, Debora, aufstand, bis ich aufstand, eine Mutter in Israel. Israel erwählte neue Götter, da war Krieg in ihren Toren, und kaum ein Schild oder Speer zu sehen unter Vierzigtausend in Israel! Mein Herz gehört den Regenten Israels, den Freiwilligen unter dem Volke. Lobet den Yahweh!

Mit ihrem eigenen Mund jubelte Debora „wenn Führer führen“ und dass ihr „Herz mit den Regenten Israel´s“ ist. Sie sieht sich selber nicht als Führer oder Regent da sie erklärt, dass ihr Herz mit denselben ist – und sie erfreute sich an der Führung! So war also Yahweh´s Geist auf einer seiner demütigen Mägde die ihren Platz kannte. In diesem Fall war es die Rolle einer Prophetin die den Männern die Pläne Yahweh´s mit den Worten „So spricht Yahweh“ verkündete. Hierbei handelt es sich nicht um eine lehrende Frau, denn es war Yahweh der sprach. In dieser Rolle wiederholte sie auch nicht den Fehler aus dem Garten Eden, wo Yahweh´s Worte angezweifelt wurden. Stattdessen wurden Yahweh´s Worte direkt weitergegeben! Wenn man sagt „so spricht Yahweh“ hat das nichts mit Interpretation oder Auslegung der Schrift zu tun oder die Gemeinde in eine bestimmte Richtung zu lenken. Debora war eine demütige Magd Yahweh´s die genau wusste, das Yahweh den Männern die Führungsrolle zugedacht hatte. Sie erhob sich nicht zu einem Führer oder Regenten über Israel, sondern gab wie jeder Prophet einfach Yahweh´s Worte weiter. Es war Yahweh der Barak dazu brachte Jabin zu überfallen und Debora jubelte, als die Führer bereit waren ihre Rolle wahrzunehmen.

Yahweh erklärt selber, wie unpassend eine Führungsrolle für die Frau ist:

Jes 3,12 Mein Volk wird von Kindern bedrückt, und Weiber beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und haben den Weg verwüstet, den du wandeln sollst.

In dieser Schriftstelle werden Kinder und Frauen als Unterdrücker und Herrscher bezeichnet. Es war niemals Yahweh´s Absicht, dass Frauen regieren oder Kinder Unterdrücker sind. Obwohl das offensichtlich ist suchen viele in der Schrift um das Gegenteil zu beweisen.

Aquila und Priscilla

Eine Stelle der Schrift wird oftmals herangezogen um die Sichtweise zu unterstützen, dass Männer und Frauen sich beim Lehren ergänzen können. Es handelt sich dabei um Aquila und Priscilla die Barnabas zur Seite nahmen und ihm zu einem besseren Verständnis verhalfen:

Apg 18,24 Ein Jude aber mit Namen Apollos, aus Alexandrien gebürtig, ein beredter Mann, mächtig in der Schrift, kam nach Ephesus. Dieser war unterwiesen im Wege des Herrn und feurig im Geist, redete und lehrte genau über Jesus, kannte aber nur die Taufe des Johannes. Dieser fing an, öffentlich in der Synagoge aufzutreten. Da aber Aquila und Priscilla ihn hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Elohim's noch genauer aus..

Aquila und Priscilla waren ein Ehepaar und gleichzeitig ein Team das seinen Dienst auf verschieden Arten ausübte. Sie waren Paulus´ Reisegefährten (Apg. 18,18) und hatten zu irgendeinem Zeitpunkt auch eine Hausgemeinde (1. Kor. 16,19). In dieser Funktion fiel ihnen auf, dass Barnabas Hilfe beim Verstehen der Wege Elohim´s brauchte. Gibt es in diesen Versen irgendeinen Beweis, dass Priscilla nicht in ihrer Rolle, der Unterstützerin ihres Ehemannes, blieb? Der bekannte griechisch- Forscher A.T. Robertson kommentierte die Übersetzung “nahmen ihn beiseite” an dieser Schriftstelle folgendermaßen:

Apg18,26 - nahmen sie ihn zu sich (proselabonto). Second aorist middle (indirect) indicative of proslambanô, old verb, to their home and heart as companion (cf. the rabbis and the ruffians in 17:5).

Probably for dinner after service. Es scheint, als ob Barnabas zu ihnen nach Hause eingeladen wurde. Weil die Korrektur von Barnabas es etwas mehr Zeit beanspruchen würde ist es möglich, dass sie sich zum Abendessen trafen. In der New International Version ist der Vers 24 folgendermaßen übersetzt:

Apg 18,26 Dieser fing an, öffentlich in der Synagoge aufzutreten. Da aber Aquila und Priscilla ihn hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Elohim's noch genauer aus.

In dieser Situation würde es auch Sinn ergeben, wenn Priscilla das Essen vorbereitete und sich um alles andere kümmerte, während Aquila die Rolle des Lehrers übernahm. Sie übten gemeinsam ihren Dienst an den Heiligen aus und es gibt keinen Beweis, dass Priscilla etwas mit dem Lehren zu tun oder Autorität über Apollos hatte. Yahweh hat dem Ehemann und der Ehefrau jeweils eine spezielle Rolle bestimmt. Wenn sich beide darin bewegen sehen wir hier ein wundervolles Beispiel, wie so ein gemeinsamer Dienst aussehen sollte.

Weibliche Apostel?

Ein anderes Beispiel aus der Schrift, dass die “Frauenbewegung” in der Gemeinde rechtfertigen soll finden wir in Römer 16,7…

Röm 16,7 Grüßet Andronicus und Junias, meine Verwandten und Mitgefangenen, welche unter den Aposteln angesehen und vor mir in Christus gewesen sind.

Einige meinen in diesem Vers den Beweis zu finden, dass „Junia“ als Frau zu den Aposteln gehörte. Hier wird aber nicht gesagt, dass Andronico und Junia Apostel waren. Vielmehr wird bemerkt, dass die beiden „mit den Aposteln gesehen“ wurden. In anderen Worten, sie wurden besonders erwähnt weil sie in den Augen der Apostel hoch angesehen waren. Verschieden griechisch-Forscher wie A.T. Robertson (siehe auch Robertson's Word Pictures ) sind der Meinung, dass diese Sichtweise auch durch die griechische Grammatik an dieser Stelle unterstützt wird. Aber selbst wenn sie Apostel gewesen wären bleibt unklar, ob „Junia“ männlich oder weiblich ist. Wir sind alle eins im Messias Yahushua

Oft wird eine weitere Schriftstelle vorgebracht:

Gal 3,27 denn so viele von euch in Christus getauft sind, die haben Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Weib; denn ihr seid alle einer in Christus Yahushua.

Aus diesen Versen wird oft der Rückschluss gezogen, dass Frauen den Männern “gleich” sind und deshalb in der Gemeinde auch dessen Rolle übernehmen könnten. Aber wird das hier wirklich gesagt? Auch wenn Mann und Frau im Messias gleich sind heißt das doch lange nicht, dass ein Mann sich wie eine Frau benehmen kann und in hübschen Röcken herumlaufen kann. Oder hat Yahweh die Dinge so verändert, dass Männer auf einmal Kinder bekommen können? Offensichtlich verändert die Tatsache dass „alle eins sind im Messias“ nicht die Rolle eines jeden, die zu Beginn der Schöpfung festgelegt wurde. Männer sollen immer noch Männer sein und Frauen immer noch Frauen. Es sind die verdorbenen und pervertierten Vorstellungen dieser Generation die es so weit haben kommen lassen, dass Männer und Frauen mit dem gleichen Geschlecht heiraten dürfen. Ich versichere Euch, dass die Akzeptanz von Homosexualität eine der vielen Früchte der „Frauenbewegung“ ist. Aber was ist mit dem Ausdruck „eins im Messias“ nun gemeint?

Lasst uns eine andere Stelle betrachten in der auch von „Einheit“ gesprochen wird:

Joh 17,20 Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.

Yahushua betete, dass “sie alle eins sein mögen”. Als Vergleich zog er die Einheit von Vater und Sohn heran. Er betete sogar, dass wir eins sein mögen mit dem Vater und dem Sohn als er sagte „sie sollen in uns sein“. Bedeutet unsere Einheit mit dem Vater und dem Sohn, dass wir Yahweh und Yahushua „gleich“ sind wenn es um Autorität geht? Heißt das, wir könnten sie führen? Leben wir in der uns zugewiesenen Rolle wenn wir versuchen Autorität über Yahweh oder Yahushua auszuüben? Natürlich nicht. Unsere Einheit im Leib des Messias verändert unsere Rolle zu der wir erschaffen wurden nicht. Wir sollen in unserem Zweck, Willen und Gedanken eins sein…mit Yahweh. Wenn wir „eins“ sind mit Yahweh und Yahushua sind wir auch untereinander „eins“! wir alle sind „ein Leib“.

Jeder Teil eines Körpers hat seine spezielle Aufgabe. Die Hand kann nicht dasselbe tun wie der Fuß. Und die Finger haben eine andere Aufgabe als die Beine. Die Frau wurde nicht erschaffen um den Mann zu führen, genauso wenig wie wir alle erschaffen wurden um Yahushua zu führen. Tatsächlich macht eine Frau die Einheit im Leib des Messias kaputt, wenn sie sich entscheidet die Rolle des Mannes zu übernehmen. Sie begeht dabei den gleichen Fehler wie Eva, als sie Anweisungen missachtete, die zur Einheit notwendig waren:

1Kor 11,3 Ich will aber, daß ihr wisset, daß Christus eines jeglichen Mannes Haupt ist, der Mann aber des Weibes Haupt, Elohim aber Christi Haupt.

Das bedeutet nicht, dass die Frauen minderwertig gegenüber den Männern sind. Ich wiederhole noch einmal: Ich sage nicht, dass die Frauen den Männern gegenüber weniger wert sind! Ich hebe nur hervor, dass es nicht schriftgemäß ist zu behaupten, Männer und Frauen hätten die gleiche Rolle im Leib des Messias. So etwas lehrt die Schrift einfach nicht. Ich glaube, dass wir in den Augen Yahweh´s geistlich einander gleich sind. Aber Männer und Frauen haben in Yahushua´s Leib unterschiedliche Aufgaben. Und wenn wir unsere Augen öffnen und die Bedürfnisse erkennen werden wir sehen, dass jede einzelne davon wichtig ist. Es gibt viele Aufgaben, aber nur wenige Arbeiter:

Lk 10,2 Und er sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende!

Es braucht viele Arbeiter. Und ich meine nicht nur männliche. Genau wie die Männer gebraucht werden sind auch Frauen im Leib des Messias nötig, die ihre Rolle in der Gemeinde annehmen und in diese hineinwachsen. Yahushua sucht nach Mägden, die sanftmütig, still, keusch und gute Hausfrauen sind und sich ihren Männern unterordnen. Er sucht nach solchen, die gewillt sind die weniger sichtbare Rolle im Leib zu übernehmen die einst in der Auferstehung groß belohnt werden wird.

Was ist mit Singen und Prophezeien?

1Kor 14,3-37 Wie in allen Gemeinden der Heiligen, so sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. Wollen sie aber etwas lernen, so mögen sie daheim ihre Männer fragen; denn es steht einem Weibe übel an, in der Gemeinde zu reden. Oder ist von euch das Wort Elohim's ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gekommen? Glaubt jemand ein Prophet oder ein Geistbegabter zu sein, der erkenne, daß das, was ich euch schreibe, des Herrn Gebot ist.

Es wird oft gefragt, “Darf eine Frau in der Gemeinde singen, wenn sie doch ruhig sein soll?” An dieser Stelle müssen wir hinterfragen was der Grund für Paulus´ Aussage war, dass die Frauen in der Gemeinde schweigen sollen. Er begründete dies mit „sie soll sich unterordnen“. Deshalb müssen wir uns fragen, ob eine singende Frau irgendetwas mit Lehren oder Leiten der Gemeinde zu tun hat. Wir erkennen schnell, dass der gemeinsame Gesang die biblischen Prinzipien der Autorität nicht verletzt. Das gleiche gilt auch für eine Frau, die gebeten wird eine Stelle aus der Schrift laut vorzulesen oder wenn sie nach der Weise der Propheten „So spricht Yahweh“ redet. In so einem Fall spricht nämlich nicht die Frau, sondern Yahweh selbst. Das ist etwas ganz anderes, als eine Frage zu stellen, eine biblische Auslegung zu präsentieren oder ihre Sichtweise zu verschiedenen Dingen zu äußern. Aber selbst wenn sie eine Prophetin ist, ist eine Unterbrechung nicht akzeptabel (1. KOR. 14,31-32).

Beispiele für Dienste von Frauen

Die Frauen fragen sich jetzt vielleicht “was kann ich für andere tun?” Das ist eine gute Frage! Lasst uns einige Stellen der Schrift betrachten, die Licht in die Rolle der Frau in der Gemeinde bringen. Dazu schauen wir uns eine Frau als „Diakonisse“ in der Gemeinde an:

Mt 27,55 Es waren aber daselbst viele Frauen, die von ferne zusahen, welche Jesus von Galiläa her gefolgt waren und ihm gedient hatten;

Du bist vielleicht überrascht, dass ich den Begriff “Diakonisse” verwendet habe. Aber für das Wort welches hier mit „dienen“ übersetzt wird finden wir an anderen Stellen tatsächlich das griechische Wort „deacon“. Wir können sicher sein, dass diese Frauen keine Führungsrolle über Yahushua oder die zwölf Apostel inne hatten. Wenn also eine Frau die Rolle einer „Diakonisse“ hat bedeutet das nicht, dass sie die Männer führt oder lehrt. Paulus spricht hier Frauen an, die diese Tätigkeit ausüben:

Röm 16,1-2 Ich empfehle euch aber unsere Schwester Phöbe, welche Dienerin der Gemeinde zu Kenchreä ist, damit ihr sie aufnehmet im Herrn, wie es Heiligen geziemt, und ihr beistehet, in welcher Sache sie euer bedarf; denn auch sie ist vielen eine Beschützerin gewesen, auch mir selbst.

Schwester Phoebe war Paulus und anderen eine große Hilfe. Sie war mit Sicherheit nicht seine Führerin oder Lehrerin. Phoebe hat auf verschiedene Art und Weise die Arbeit der Brüder für Yahweh unterstützt. Wie sieht die Tätigkeit einer Diakonisse aus? Schauen wir dazu einen anderen Vers an, der das Wort "diakoneo/deacon" benutzt:

Lk 8,1 Und es begab sich hernach, daß er durch Städte und Dörfer reiste, wobei er predigte und das Evangelium vom Reiche Elohim's verkündigte; und die Zwölf [waren] mit ihm und etliche Frauen, die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, von welcher sieben Teufel ausgefahren waren, und Johanna, das Weib Chusas, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, welche ihnen dienten mit ihrer Habe.

Hier wird das gleiche griechische Wort (#1247 diakoneo/deacon) benutzt, das als „dienen“oder „unterstützen“ übersetzt wird. Das Wort welches hier als „Vermögen“ (#5224) übersetzt ist hat die Bedeutung Besitz, Güter und Reichtum. Es wird auch in anderen Versen benutzt:

Lk 19,8 Zachäus aber trat hin und sprach zum Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück.

Hier wurde es als “Güter” übersetzt. Ein anderes Beispiel:

Lk 14,33 So kann auch keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein. 

Diese Frauen haben wirklich alles aufgegeben und verwendeten ihr Hab und Gut um Yahushua zu dienen. Es sind uns zwar keine Einzelheiten überliefert aber ich denke, dass sie sich um Kleidung, Essen und alles andere kümmerten. Sie unterstützten damit Yahushua und waren ihm so eine Hilfe. Weder lehrten noch leiteten sie, denn dafür wurden sie nicht erschaffen. Ein weiteres Beispiel ist die Schwiegermutter von Kephas:

Lk 4,38 Und er stand auf und ging aus der Synagoge in das Haus des Simon. Simons Schwiegermutter aber war von einem heftigen Fieber befallen, und sie baten ihn für sie. Und er trat zu ihr und bedrohte das Fieber, und es verließ sie. Und alsbald stand sie auf und diente ihm.

“Sie stand auf und diente ihnen”. Sicherlich bestand ihr Dienen nicht darin die Schrift auszulegen oder Yahushua samt Aposteln denn Weg zu zeigen. Sie diente auf andere Weise, wie die Gäste in ihrem Haus zu bewirten/bekochen. Wir finden noch ähnliche Beispiele in der Schrift:

Apg 9,36 Zu Joppe aber war eine Jüngerin namens Tabitha, was übersetzt «Gazelle» heißt; diese war reich an guten Werken und Almosen, die sie übte. Und es begab sich in jenen Tagen, daß sie krank wurde und starb; und man wusch sie und legte sie ins Obergemach. Weil aber Lydda nahe bei Joppe ist und die Jünger gehört hatten, daß Petrus dort sei, sandten sie zwei Männer zu ihm mit der Bitte: Zögere nicht, bis zu uns zu kommen! Da stand Petrus auf und ging mit ihnen. Und als er angekommen war, führten sie ihn in das Obergemach, und es traten alle Witwen zu ihm, weinten und zeigten ihm die Röcke und Kleider, welche Tabitha gemacht hatte, als sie noch bei ihnen war.

Dorca war für ihre guten Taten bekannt und geliebt. Ein Beweis dafür ist die Erwähnung ihrer selbstgemachten Mäntel und Umhänge. Sie investierte ihre Zeit und Kraft und war damit ein Segen für die Gemeinde. Genau wie die Frauen, die Yahushua folgten. So sollte es auch bei uns sein. Die Frauen haben eine wichtige und wertvolle Rolle in der Gemeinde. Vielleicht brauchen wir heute niemanden mehr so dringend der Kleidung herstellt. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein großer Bedarf an Frauen besteht, die Quasten (Tsit tsiyot). herstellen können. Es gibt viele Bedürfnisse innerhalb der Gemeinde. Die Frauen müssen nur die Augen offen halten und Yahweh bitten ihnen zu zeigen, was er möchte dass sie tun. Die Ledigen finden vielleicht den Mann den Yahweh für sie ausgesucht hat, wenn sie sich im Leib des Messias nützlich machen.

Gute Taten im Messias

Frauen können natürlich noch auf viele andere Weise dienen. Schauen wir uns ein weiteres Beispiel an:

1Tim 5,9 Als Witwe werde nur eine solche in die Liste eingetragen, welche nicht weniger als sechzig Jahre alt ist, eines Mannes Frau war und ein Zeugnis guter Werke hat; wenn sie Kinder auferzogen, Gastfreundschaft geübt, der Heiligen Füße gewaschen, Bedrängten ausgeholfen hat, jedem guten Werk nachgekommen ist.

Die Rolle einer Frau beim Dienen im Leib des Messias ist so wichtig, dass sie nicht hinzugezählt werden soll, bis ihre guten Taten bezeugt sind. Was sind diese guten Taten? Gehen wir die genannten Schritt für Schritt durch:

Das erst genannte ist sehr wichtig: Kinder zur Welt bringen. Du brauchst nicht zu denken, dass sei ein Dienst für die Gemeinde. Aber noch einmal, wir können den Dienst in der Familie nicht von dem in der Gemeinde trennen. Deine Kinder sind ein Teil der Gemeinde und die Art wie sie aufwachsen wird die Gemeinde stark beeinflussen. Sie sind die wichtigste Aufgabe und sollten an erster Stelle stehen. Ich sage noch einmal: Mutter sein ist ein Dienst im Leib des Messias! Frauen haben als Mütter eine sehr wichtige Rolle. Und ohne diese wird es zuhause schief laufen. Wenn es aber zuhause schief läuft, fällt die ganze Gemeinde. Wenn die Gemeinde aus kaputten Familien besteht, wird es der Gemeinde genauso ergehen. Wann immer eine Gemeinde versucht einen Eindruck von Einheit zu vermitteln während in den Häusern der Mitglieder lauter Frauen leben, die ihren Männern nicht ergeben sind….handelt es sich um eine Lüge! Denn wenn es zuhause keine Einheit gibt, dann auch nicht in der Gemeinde. Doch wenn zuhause alles in geregelten Bahnen läuft und der Tag durch gegenseitige Liebe und einander Dienen bestimmt wird….dann wird daraus eine kraftvolle und herrliche Gemeinde entstehen. Dann hast Du eine Gemeinde, die ein schönes Beispiel für den Messias ist und die Welt ihn erkennen kann. Das Verhalten der Männer und Frauen zuhause beeinflusst die Gemeinde, weil sie einfach aus diesen Menschen besteht!

Deshalb:

Spr 14,1 Der Frauen Weisheit baut ihr Haus, die Torheit reißt es ein mit eigenen Händen.

Eine Frau kann ihr Heim zerstören oder aufbauen. Und somit auch eine Gemeinde. Sie zerstört durch Missachtung ihres Ehemannes, Streit mit ihm und in dem Versuch die Führung zu übernehmen. Sie baut auf, indem sie ihren Kindern ein Beispiel gibt Autoritäten zu beachten und sich diesen unterzuordnen. Desgleichen wie ein sanftmütiges Leben aussieht, in dem sie sich ihrem Mann gegenüber demütig verhält. Die Kinder können durch ihr Verhalten lernen wie es einerseits ist ein Rebel wie Satan zu sein, oder ein Kind Yahweh´s. Jeden Tag muß sie sich neu entscheiden, ob sie der gleichen Verführung wie Eva erliegt oder in der Rolle lebt für die sie Yahweh erschaffen hat. Zum Thema Mutter sein gibt es noch viel mehr zu sagen. Eine ausführliche Studie gibt es hier: http://www.eliyah.com/family/mothers.html.

Als zweites sehen wir “wenn sie die Füße der Heiligen gewaschen hat”. Da wir heutzutage meist mit dem Auto unterwegs sind und Schuhe bzw. Socken tragen, betrifft uns dieses Thema nicht wirklich. Jedenfalls ist das Waschen der Füße eine sehr demütige Handlung. Versuche die in die damalige Zeit zu versetzen. Die Straßen Israels wurden von Menschen und Tieren benutzt. Die Füße wurden gewaschen um sicherzustellen, dass das Haus nicht durch Schmutz und Tierkot verschmutzt wird. Das zeigt uns, dass eine Frau ihre Erhabenheit und ihren Stolz hinter sich lassen muss, um ihre Rolle im Leib des Messias zu erfüllen. Sogar Yahushua wusch seinen Jüngern die Füße um zu zeigen, mit welcher Einstellung wir durchs Leben gehen sollen.

Als drittes sehen wir “sie hat Fremde beherbergt”. Anderen Menschen auf diese Weise zu helfen kann sehr Stressig sein und man muß sich selbst zurückhalten. Die Gäste zu mit Essen zu versorgen, das Haus sauber halten und sich um alle Bedürfnisse zu kümmern kann eine sehr anspruchsvolle Aufgabe sein. Hier einige Beispiele:

Hebr 13,1 Die Bruderliebe soll bleiben! Gastfrei zu sein vergesset nicht; denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.

Das mit "entertain" übersetzte Wort bedeutet “einen Gast zu empfangen”. Lydia aus Thyatira tat dies für Paulus und die mit ihm waren:

Apg 16,14 Und eine gottesfürchtige Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; und der Herr tat ihr das Herz auf, daß sie achthatte auf das, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber samt ihrem Hause getauft worden war, bat sie und sprach: Wenn ihr davon überzeugt seid, daß ich an den Herrn gläubig bin, so kommet in mein Haus und bleibet daselbst! Und sie nötigte uns.

1Petr 4,9 Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren!

Sich um Gäste kümmern zu können ist eine wichtige Sache im Leib des Messias. Eine Frau sollte sehr aufmerksam auf die Bedürfnisse reagieren. Natürlich sollte das jeder im Haus tun. Betrachte das Beispiel von Stephanas´ Haushalt:

1Kor 16,15 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Ihr kennet das Haus des Stephanas, daß es die Erstlingsfrucht von Achaja ist, und daß sie sich dem Dienste der Heiligen gewidmet haben;

Stephanas´ gesamter Haushalt gab sich dem Dienst für die Heiligen hin. So sollte es auch zwischen uns sein! Leider ist oft jeder zu sehr mit sich selbst beschäftigt um die Bedürfnisse im Leib des Messias zu erkennen. Aber wenn die ganze Familie dem Leib dient --- Mutter, Vater und sogar die Kinder --- dann wird nicht nur jeder einzelne von Yahweh groß belohnt werden, sondern das wird auch ein beispielhaftes Vermächtnis für viele Generationen sein. Deshalb bleiben auch meistens die Kinder von Missionaren dem Glauben treu.

Der dritte und vierte Punkt auf dieser Liste ist “wenn sie Bedrängten geholfen hat” und “jedem guten Werk nachgekommen ist. Wenn ich das lese werde ich an die Worte Yahushua´s die Bedrängten betreffend erinnert:

Mt 25,31 Wenn aber des Menschen Sohn in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Throne seiner Herrlichkeit; und vor ihm werden alle Völker versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken. Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!

Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig und haben dich getränkt?

Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder nackt und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen? Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es getan habt einem dieser meiner geringsten Brüder, habt ihr es mir getan! Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Gehet hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getränkt; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; nackt, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht! Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es nicht getan habt einem dieser Geringsten, habt ihr es mir auch nicht getan! Und sie werden in die ewige Pein gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Wenn die Bedürfnisse im Leib des Messias durch uns erfüllt werden dienen wir Yahushua selbst. Genau wie die heiligen Frauen, die ihm „mit all ihrer Habe dienten“. Neben dem „lehren“ und „führen“ gibt es im Leib des Messias so viel zu tun! Wenn wir aber diese Bedürfnisse vernachlässigen oder ignorieren … dienen wir Yahushua nicht. Dies ist eine ernsthafte Warnung, die sich jeder im Leib des Messias zu Herzen nehmen sollte!

Jeder muß dienen

Erinnere Dich, dass selbst Yahushua gegen das Prinzip des gegenseitigen Dienens nicht immun war:

Mt 20,27 und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, gleichwie des Menschen Sohn nicht gekommen ist, sich dienen zu lassen, sondern damit er diene und sein Leben gebe zum Lösegeld für viele.

Yahushua war nicht darauf bedacht bedient zu werden, sondern anderen zu dienen. Ich denke es ist ziemlich sicher, dass er seine Zeit nicht mit Nähen und Kochen verbrachte. Aber auch wenn es so gewesen wäre, wäre es nicht falsch gewesen. Er versorgte ja auch mehr als einmal die Menschen mit Fisch. Aber Yahushua´s Dienst bestand im Lehren und die Jünger auf den Weg des ewigen Lebens zu führen. Er diente dadurch, dass er sein Leben für jeden von ihnen niederlegte. Und er diente auf die Art und Weise, wie es Yahweh von ihm wollte. Das gilt auch für die Frauen im Leib. Auch wenn sie nicht zum Lehren und Führen berufen sind, können sie doch auf unzähligen Wegen anderen dienen! Noch einmal, gehe in Gebet und bitte Yahweh Dir zu zeigen was er möchte das du tust. Und dann sieh´ Dich um. Vielleicht kannst Du einem anderen bei seinem Dienst im Leib helfen. Es gibt immer etwas zu tun, die Arbeit hört nicht auf!

Den Männern eine Hilfe sein und sie zu unterstützen, die Leidenden, Hungrigen und Schwachen zu stärken. Yahweh möchte, dass diese Art von Aufgaben von den Frauen (aber auch von Männern) einer Gemeinde erfüllt werden. Wir sind eine Armee. Eine Armee Yahweh´s. Jede Armee braucht nicht nur die Sturmtruppen, sondern auch Leute die die Aufgaben im Hintergrund erledigen. Sich um das Essen kümmern, für Nachschub sorgen usw. Jede Armee bei der das nicht funktioniert wird im Kampf unterliegen. Schwestern, die Truppen brauchen immer Eure Unterstützung. Die Männer bemerken vielleicht nicht jede Kleinigkeit, aber deshalb ist sie trotzdem wichtig. Yahweh sieht all diese Tätigkeiten im Verborgenen und eines Tages wird er Euch für Euren demütigen Dienst ihm gegenüber öffentlich belohnen. Während die Frauen nicht lehren und führen, gibt es doch viele Wege die Männer beim Verbreiten der guten Botschaft zu unterstützen. Auch kannst Du den Kindern den Weg der Gerechtigkeit beibringen. Oder die älteren Frauen können die jüngeren unterrichten. Das sehen wir an folgender Stelle:

Tit 2,1 Du aber rede, was der gesunden Lehre entspricht: daß alte Männer nüchtern seien, ehrbar, verständig, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Geduld; daß alte Frauen ebenfalls sich benehmen, wie es Heiligen geziemt, daß sie nicht verleumderisch seien, nicht vielem Weingenuß frönen, sondern Lehrerinnen des Guten seien, damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, verständig, keusch, haushälterisch, gütig, ihren Männern untertan zu sein, damit nicht das Wort Elohim's verlästert werde.

Es gibt einen großen Bedarf an älteren Frauen die den jüngeren diese Prinzipien beibringen. Wir wollen doch nicht, dass Yahweh´s Wort verlästert wird!? Aber hier sehen wir, dass genau das geschieht wenn eine Frau ihren Mann oder ihre Kinder nicht liebt, unbeherrscht, keine gute Hausfrau oder ungehorsam ihrem Mann gegenüber ist. So wird den Feinden Yahweh´s Gelegenheit gegeben, das Wort Yahweh´s anzugreifen. Es ist ein sehr wichtiger Punkt, dass Yahweh von den älteren Frauen erwartet den jüngeren diese Prinzipien beizubringen. Yahweh kennt unsere Neigungen, oder nicht? Möge Yahweh´s Wort zwischen uns verherrlicht werden und niemals verlästert.

Wer wird jetzt den anderen im Hintergrund dienen? Wird es vielleicht deswegen mehr Frauen als Männer im Yahweh´s Königreich geben? Es würde nicht verwundern.

Lk 13,30 Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein; und es sind Erste, die werden die Letzten sein.

Lasst uns danach trachten, die größten im Königreich zu sein indem wir allen dienen:

Mt 23,11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.

Denke einen Moment nach; wer ist der Größte von allen? Ist es nicht der himmlische Vater? In der Tat ist er der größte Diener. Denn er hilft uns ununterbrochen! Er hat uns alles gegeben was wir haben. Unser Leben, die gesamte Schöpfung um uns herum und letztendlich seinen geliebten Sohn, damit wir gerettet werden. Wenn wir beten, möchten wir dass er etwas für uns tut…..und oft macht er es auch! Wer ist also der größte Diener? Ist es nicht der Vater Yahweh? Und Yahushua sagte:

Joh 5,19 Da antwortete Yahushua und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.

Yahushua hat uns ein Beispiel gegeben. Er lebt in uns und möchte das wir das gleiche tun, was der Vater durch ihn tat: Dienen! Was tust Du für das Königreich? Was machst Du für den Leib des Messias? Männer, steht auf und dient! Frauen, steht auf und dient! Lasst uns gegenseitig dienen und den anderen höher achten als uns selbst. Lassen wir das egozentrische Gedankengut dieser Welt hinter uns und stellen das Gedankengut Yahushua´s in die Mitte unseres Lebens. Ein demütiger Dienst untereinander. Das erwartet Yahushua von uns. Wenn er wirklich in uns lebt dann wird er durch uns dieselben Werke tun, die er tat als er auf der Erde war. Männer, seid keine Feiglinge! Feiglinge werden nicht ins Königreich kommen!

Offb 21,8 Den Feiglingen aber und Ungläubigen und Greulichen und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern wird ihr Teil sein in dem See, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Frauen, bleibt dicht hinter Euren Männern und ermuntert sie bei ihrer Arbeit! Männer, zeigt den Frauen für ihre si dringedn gebrauchten Dienste die Anerkennung! Liebt, ermutigt und segnet sie! Wenn jedes Mitglied im Leib des Messias die ihm zugeteilte Arbeit erledigt, wird der „Leib“ von Yahushua kraftvoll offenbart! Die Vollkommenheit zu der Mann und Frau im Beginn von Yahweh geschaffen wurden wird Gestalt gewinnen. Sollten wir dieses Licht nicht zuhause und außerhalb hell erstrahlen lassen?

Mt 5,14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, so leuchtet es allen, die im Hause sind. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Möge dieses Licht immer in unseren Häusern erstrahlen, so dass jeder der hereinkommt etwas davon abbekommt. Mögen unsere Häuser zu einer strahlenden Stadt auf einem Hügel wachsen, Yerushalayim (Heb. "Stadt des Friedens"), die niemand verstecken kann. Und von Yahweh benutzt wird, um alle Menschen zu ihm zu wenden. Denn wir sind der Leib des Messias. Wir sind alle ein Teil eines anderen. Wir brauchen einander um in Einheit und Harmonie mit Yahweh zu funktionieren. Lassen wir es nicht zu, dass die Kultur und der Geist dieser Welt uns beeinflusst und an dieser Einheit hindert. Trachten wir stets danach, dass der Geist Yahweh´s in uns ruht, damit wir eines Tages die Worte hören:

Mt 5,21 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein.

Wegen der Freude die uns bereitet ist und der Liebe Yahweh´s lasst uns immer die treuen Knechte sein, zu denen Yahweh uns bestimmt hat. Indem wir ihm und untereinander dienen, und unsere Bestimmung in ihm erfüllen. Suche seine Bestimmung für Dein Leben. Er möchte Dir große und wunderbare Dinge zeigen. Bei diesem Weg möge Yahweh Dich segnen und uns allen gnädig sein!